Feb 28, 2015 - Alltag    No Comments

Film-Änni.

Für den Fall, dass ich damit noch nicht wirklich jeden und jede vollgetextet habe: Seit letztem August leite ich ein Freizeitangebot für Teenies zum Thema Kurzfilm. In diesem Zusammenhang enstanden ungezählte Perlen im Bereich Impro-Theater (unter anderem das unschlagbare Bühnenwerk “Die Akte Schneewittchen” ) sowie diverse Meisterwerke in der Sparte Kurzfilm. Unvergessen die 1-minütige “300”-Parodie, bei der 2 von 4 Schauspielern (darunter ich) den Film “300” nie gesehen und somit keine Ahnung hatten, worum es bei unserem Film überhaupt geht. Weitere Highlights waren ein schwarzweisser Stummfilm mit lässigem Banjo-Soundtrack, wobei der Bösewicht Darco “die Faust” Darky vergeblich mit üblen Intrigen um die Gunst der Federboa-tragenden Cruella de Frosch kämpfte; oder aber ein verstörendes “Liftdrama”, in dem, man glaubts schier nicht, ein Lift steckenblieb, um nach dramatischen Szenen wieder in Gang gebracht werden konnte; oder aber eine völlig verwackelte “Mike Shiva”- Parodie, in der eine leicht psychedelische Winkekatze ihren grossen Auftritt hatte.

All diese Meisterwerke sind aber nur simple Fingerübungen meiner Teenager-Crew, verglichen mit unserem Blockbuster “Short message – big love”. Diesen Streifen haben wir im Rahmen eines Workshops der Jugendfilmtage unter Anleitung eines Profis gedreht, um damit am jährlichen Filmwettbewerb des Jugendfilmtage-Wettbewerbs teilzunehmen. Seit einem Monat ist nun klar: Unser Film wurde von etwa 80 Filmen in unserer Kategorie ausgewählt, um am Festival in Zürich öffentlich vorgeführt zu werden. Das bedeutet vor allem zwei Dinge:

1) Wir sind die beste, kreativste und coolste Filmcrew, die die Menschheit je gesehen hat, und
2) ich mache aus diesem Anlass etwas, was ich sonst hier nicht mache, und zwar Werbung:

Kommt alle am 20. März ab 14 Uhr ins Theater der Künste in Zürich, um euch die Wettbewerbsfilme – besonders natürlich unser Werk – anzusehen!!

Informationen zum Programm gibts hier , eine Kurzbeschreibung der Filme in unsere Kategorie B gibts hier . Unser Film ist der unterste auf der Seite.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ein paar Nasen Zeit und Lust haben, sich unseren Streifen anzusehen.

Und nun entschuldigt, ich muss nachforschen, was man als Star-Regisseurin heutzutage so auf dem roten Teppich trägt.

Jan 8, 2015 - Alltag    6 Comments

11 Fragen.

Freuet euch, denn ich wurde nominiert, um bei einem Frage-Spiel mitzumachen! Hurra! Und zwar ausgerechnet von der lieben Sandra Strazzi.

Sinn und Zweck des “Liebster Award” ist es, zur größeren Bekanntheit kleiner Blogs beizutragen. Ich liebe ja Fragebögen heiss und innig und mache darum gerne mit.

1. Warum um alles in der Welt hast du angefangen, zu bloggen?

Das ist eine lange Geschichte, wie meine Stamm-Leserschaft bestätigen kann. Ursprünglich wollte ich über Ferien bloggen, Erlebnisse vom Reisen und Fotos posten. Es wurde dann, wie das Leben so spielt, alles anders als erwartet. Und trotzdem habt ihr mich immer noch an der Backe. Ätsch.

2. Braucht die Veröffentlichung von Texten nicht besonders viel Überwindung?

Nö. Wobei, vielleicht am Anfangs schon. Da war es mir enorm wichtig, dass ich alles sorgfältig formuliere und auf gar keinen Fall irgend einen Rechtschreib-, Tipp- oder gar Grammatikfehler publiziere. Dieser Ehrgeiz ist mir leider schon vor sehr langer Zeit wieder abhanden gekommen. Mittlerweile stelle ich jeden – oder zumindest fast jeden – Quark ins Netz, unter dem Motto: Wer das liest, ist selber Schuld.

3. Hat Bloggen dein Leben beeinflusst? Inwiefern?

Ja. Recht stark, sogar. Mittlerweile ist Bloggen – auch über dieses Blog hinaus – ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Schreiben war für mich schon immer wichtig, jetzt habe ich für mich das passende Medium gefunden, um meine Gedanken oder auch einfach allerlei Bescheuertes mit anderen zu teilen. Ausserdem habe ich dadurch viele spannende Menschen kennen gelernt, einige sogar in echt.

4. Was ist das schönste am Bloggen?

Für mich einerseits das Schreiben an sich, andererseits die Freude über meine eigenen Texte. Wenn ich selber mein Geschreibsel witzig, gut formuliert, aussagekräftig oder sonst irgendwie ansprechend finde, macht mich das happy. Das klingt jetzt vielleicht egozentrisch, das bin ich ja auch irgendwie – egal. Ich bin ein Mensch, der unangebracht lange und laut über seine eigenen Witze lachen muss – so ähnlich verhält es sich wohl auch mit meiner Freude an meinen eigenen Texten. Tja. Dann hab ich halt einen an der Waffel, wen juckt’s.
Abgesehen davon: Natürlich freut es mich noch viel mehr, wenn anderen meine Texte auch gefallen. Kommentare zu erhalten ist (fast) immer schön und bereichernd, zeugt es doch davon, dass der Beitrag in irgend einem Zusammenhang wertvoll war.

5. Gibt es Dinge, über die du niemals bloggen würdest?

Ich sage es mal ganz diplomatisch: Es gibt Dinge, über die würde ich niemals (mehr) hier bloggen.

6. Freust du dich über Kommentare in deinem Blog – oder ist Interaktion beängstigend?

Notiz an mich selbst: Änni, du hättest zuerst alle Fragen durchlesen sollen. Wie dem auch sei: Siehe Punkt 3. Wenn ich kritische, provokative oder zutiefst sarkastische Beiträge poste (du kannst nicht glauben, dass ich das auf dieser beschaulichen Koch-Back-und-Flausch-Site je mache? Guckstu hier oder hier.), dann bin ich ehrlicherweise immer etwas nervös, wenn unbekannte User etwas kommentieren. Ich rechne damit, dass ich durchaus mal gründlich angepisst werden könnte. Was aber bisher praktisch nie passiert ist – ein paar wenige Kommentare habe ich auch einfach gelöscht.

7. Welche Themen interessieren dich an anderen Blogs?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich lese gerne Texte, die aus dem ganz normalen Wahnsinn stammen, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, die von sich erzählen. Ich lese auch gerne ab und zu kritische Kommentare zu aktuellem Zeitgeschehen, Ereignissen aus Politik, Gesellschaft oder der Medienlandschaft. Ich lese aber auch gerne Blogs zu Themen, die mich aus beruflichen Gründen interessieren (z.B. Behinderung, Inklusion, Autismus etc.).

8. Was muss ein Text haben, dass du ihn zu Ende liest?

Eine persönliche Note und eine klare Sprache. Ich gebe zu: Allzu lange Texte schrecken mich manchmal etwas ab. Ich gehe davon aus, dass das auch anderen so geht und werde mir deshalb gerade bewusst, dass vermutlich niemand diesen Artikel fertig lesen wird. Mischt.

9. Wie wirst du auf andere Blogs aufmerksam?

Auf Twitter und teilweise in den Blogrolls von bekanten Blogs.

10. Wann geht dir ein Blogpost ans Herz?

Wenn es um ein Thema geht, das irgendwas mit mir zu tun hat, und wenn ich “den Menschen spüre”, der hinter dem Artikel steht. So, Esoterik-Modus wieder aus.

11. Welche Frage, auf die du gerne geantwortet hättest, habe ich hier vergessen?

“Ist dein Zauberstab damals wirklich zerbrochen?” – Hier auch gleich die Antwort, damit die Spannung nicht ins Unermessliche steigt:
Ja, der Stab ist zerbrochen, aber der rosa glitzernde Stern der Spitze ist noch ganz und liegt auf meinem Schreibtisch im Geschäft. Kein Witz!!

Ich bin jetzt so frei und nominiere niemanden. Einfach, weil ich niemanden damit nerven möchte. Wer mitmachen möchte, darf das gerne machen und folgende Fragen beantworten:

1. Hast du als Kind mit Puppen gespielt?

2. Welche 3 Nahrungsmittel / Menuebestandteile findest du absolut eklig?

3. Welches Kleidungsstück ist für dich das wichtigste?

4. Hast du schon mal eine Diät gemacht? Warum (nicht)?

5. Sport ist für dich…

6. Wie stehst du zur Fasnacht / zum Karneval?

7. Sammelst du Treuepunkte etc.?

8. Wo hast du deine schönsten Ferien verbracht?

9. Ein/e gute/r Freund/in ist für dich…

10. Hast du deine Lehrer zu Schulzeiten gemocht? Warum (nicht)?

11. Was wolltest du schon immer mal in aller Öffentlichkeit sagen?

… ich bin ja gespannt, ob da jemand freiwillig mitmacht!

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