Aug 31, 2014 - Alltag    No Comments

Bella Italia.

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch hübsch: Die Fotos aus unserem Spontantrip nach Ligurien, Italien.

Eine Möwe kommt selten allein.

Eine Möwe kommt selten allein.

 

 

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(q.e.d.)

 

 

Genug für eine Muschelkette?...

Genug für eine Muschelkette?…

 

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Sicht auf Laigueglia.

 

 

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Spieglein, Spieglein…

 

Blick auf Alassio.

Blick auf Alassio.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albenga

Albenga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strandpromenade Albenga

Strandpromenade Albenga

 

Albenga

Albenga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altstadt Albenga

Shabby Chic in der Altstadt Albenga

 

Albenga

Albenga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Not the Golden Gate.

Not the Golden Gate.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allee in Albenga

Allee in Albenga

 

Altstadt Albenga

Altstadt Albenga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Wohngegend.

Unsere Wohngegend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bonbon-Kirche.

Bonbon-Kirche.

 

Symbolbild für den ganzen Urlaub.

Symbolbild für den ganzen Urlaub.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aug 1, 2014 - Alltag    5 Comments

Ännis 1.-August-Rede.

Liebe Mitschweizerinnen, liebe Mitschweizer, liebe Mit-Schweiz-Bewohnerinnen, liebe Mit-Schweiz-Bewohner,

Holldrio, die Schweiz feiert Geburtstag! Nein, ich mag jetzt nicht auf den Chrütli-Schwur eingehen, ein paar Zeilen “Willhelm Tell” zitieren (geschrieben ausgerechnet von einem Ausländer!!) oder von Winkelried schwärmen. Ich widme mich ausschliesslich der Frage, was das eigentlich soll mit diesem Nationalstolz und Patriotismus.

“Ich bin stolz, ein Schweizer zu sein” – diesen Spruch nahm ich erstmals im Jugendalter wirklich wahr. Schon damals fragte ich mich: Worauf genau bist du stolz?! Stolz kann man meiner Ansicht nach auf eine Leistung sein, auf etwas, das man erreicht hat. Stolz kann man vielleicht auch auf seine Kinder sein, auf etwas, das diese erreicht haben, weil man dazu beigetragen hat, dass sie diese Leistungen erreichen konnten. Kann man aber stolz auf die Leistungen irgendwelcher Vorfahren sein, die vor mehreren hundert Jahren irgendwas geleistet haben? Kann man stolz sein auf die Tatsache, dass man in einem Land lebt, das ein hohes Level an Sicherheit und Wohlstand bietet? Was hat man denn zu dieser Tatsache beigetragen?

Ich persönlich habe nichts, aber auch gar nichts dazu beigetragen, dass ich in der Schweiz geboren und mit dem Schweizer Pass versehen wurde. Es war einfach Glück. Ich bin dankbar dafür, und ich bin glücklich darüber, denn ich liebe meine Heimat und ich schätze die Sicherheit und den Wohlstand. Die Schweiz ist ein schönes und vielseitiges Land, wir haben 4 Sprachregionen, wir haben Seen und Berge, grüne Hügel und Gletscher. Ich wohne gerne hier, ich möchte nicht auswandern. Aber klar: Unser politisches System ist nicht perfekt, und die Angstmacherei gewisser politischer Lager macht mir manchmal Sorgen. Fremdenfeindlichkeit und Engstirnigkeit habe ich leider schon oft angetroffen hier, aber ich finde, es hilft wenig, wenn ich deshalb sage, dass ich in einem schlechten Land lebe. Es hilft mehr, wenn ich Toleranz vorlebe, wenn ich meine Anliegen unter die Menschen bringe, was auch bedeutet, mit Menschen zu reden, die eine ganz andere Ansicht vertreten als ich. Ich verhandle nicht mit Nazis, nur damit das klar ist, aber ich rede berufsbedingt auch mit konservativen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ich spreche mit Kindern und Jugendlichen über Rassismus und Vorurteile, was meiner Meinung nach wichtiger ist, als intellektuelle Wortgefechte, demütige Selbstkasteiung ob den Schwächen unseres Landes oder platte Beschimpfung von konservativen Kreisen. Ich gehe abstimmen, und versuche so, mein Land in die Richtung zu bewegen, die ich für richtig halte.

Nein, ich bin nicht stolz darauf, Schweizerin zu sein, weshalb auch, ich hab dafür ja nix geleistet. Aber ich bin dankbar, in der Schweiz leben zu können, und ich werde heute, an unserem Nationalfeiertag, einen Zuckerstock abfeuern, und das, obwohl ich gerade in Italien bin. Weil ich einige Traditionen mag, weil ich gerne Schweizerin bin, weil man die Feste feiern soll, wie sie fallen.

So. Und jetzt entschuldigt, wir suchen uns nun ein gemütliches Ristorante und essen Pizza, als gäbe es kein Morgen.

Nachtrag: Zuckerstock, am Strand von Alassio:

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